M&M Die Schlabbedabber 02 e.V.

Offenbach Bieber PDF Drucken E-Mail
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Fünf mal elf mal Nulldreier

Bieber - „Fünfmal 11 Jahre das sei hier gesacht, feiern die 03er Fassenacht“. Gesagt und getan - die Offenbacher 03er haben zur ihrer Jubiläumssitzung ein besonders buntes närrisches Programm im randvollen Pfarrheim von St. Nikolaus abgeliefert. Von Jana Arnold

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© Georg

Tiefschwarz ist dieses Bieber bekanntermaßen. Und dank der „Schlabbedabber“ der Schlabbedabber aus Aufenau ist das politisch auch mal ganz egal.

 

Und auch schon vor der eigentlichen Eröffnung durch den Präsidenten Stephan Färber schunkelte sich der Saal „auf und nieder immer wieder“ und brachte sich, unterstützt von der Band „Sound Emotion“, in Feierstimmung.1521031392-fastnacht-bieber-offenbacher-03er-sitzung-pfarrheim-nikolaus.9

Erster Höhepunkt des Abends war der Empfang des Prinzenpaares samt lederanischem Hofstaat. Der Tross zog, zusammen mit dem Elferrat und unter tosender Begleitung der „Icebreakers“ der Offenbacher Stadtgarde, ein. Prinzessin Melanie II. und Prinz Stefan I. - erst eine Woche zuvor in den lederanischen Hochadel erhoben und damit quasi gleich mit ihrem Debüt im Stadtteil - sangen den Bieberern ihren Schunkel- und Mitmachhit „uffgepasst und aagefasst“. Und zogen unter durchaus donnerndem Hallau für Offenbach und Bieber und die 03er weiter. Zurück blieben die „Icebreakers“, die mit neuen Kostümen und ihrer Guggemusik dem Saal ordentlich einheizten.

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Wuseliug-lustig ging das närrische Programm der 03er Elfer mit den „Minis“ der Gemaa Tempelsee weiter, die als Sack voller Flöhe über die Bühne hüpften - gefolgt von den Bekenntnissen einer „Sportgeschädigten“, die als leidgeplagte Gattin eines glühenden Kickersfans weiß: „Fort geht er wie ein großer Sieger, haam kommt er wie ein müder Krieger“.

Die Protokollantin Ilse Hammann weigerte sich zunächst, ihr Protokoll zu präsentieren, weil sie es leid sei immer nur Schlechtes zu berichten: „Gern würd’ ich euch sagen am Himmel herrscht Ruh...“ Aber sie ließ sich dann doch noch erweichen. Atomstrom, die Wahlbeteiligung, Lebensmittelkontrollen in Bieber und die Traumhochzeiten des Jahres: „In Monaco Prinz Albert zum Traualtar schritt, begleitet von einer Knochenmarionette mit Burnout-Blick“.

Männerballett „Schlabbedabber“ als afrikanischer Stamm

Als afrikanischer Stamm gewandet zeigte das Männerballett „Schlabbedabber“ den Bieberern, wie man richtig feiert und eine wohlgenährte Frau erobert. Die akrobatischen Höchstleistungen der zehn Männer, die sich gegenseitig über die Bühne schleuderten, erreichten der menschlichen Pyramide sogar die Decke des Pfarrheims und ernteten begeisterte Zugaberufe.

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Zu Gast waren - neben anderen Leihgaben aus der karnevalistischen Region - außerdem die „Comedians“ der Kolpingfamilie Dietesheim, die als deprimierte Clowns ihre „Moritat von der Paranuss“ sangen. Dann natürlich B-b-b-bodo alias Charly Engert, der aus dem heimischen Nähkästchen stotterte, und die berühmten „Walldorfer Scherzbuben“, die sich selbst als das „närrische Gesangsduo mit Gewicht“ bezeichnen, was sich auch Tauben sofort erschlossen hätte.

Auf keinen Fall fehlen durfte selbstverständlich die Schau der „Ollen Dollen“ der 03er. Ihr Auftritt begann mit einer langsamen Choreographie neun reiferer Damen im Nachtgewand, die nach und nach ihre Gewänder fallen ließen und in aufgeblasenen Kostümen als Ballerina, Clowns, bayrischen Mädels und Cowboys die Stimmung auf den Höhepunkt trieben.

 
Krakeeler erklärt der Fastnacht den Krieg PDF Drucken E-Mail
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Krakeeler erklärt der Fastnacht den Krieg

17.01.2012 - WÄCHTERSBACH

Die Karnevalisten der M & M Schlabbedabber Aufenau starteten bei ihrer Fremdensitzung voll durch - Tolle Stimmung

(ahe). Mit Volldampf starteten die Karnevalisten der M&M Schlabbedabber Aufenau am Samstag mit der Kostümsitzung im Kulturhaus in die fünfte Jahreszeit.

„Margot und Lisbeth“ versuchen es mit Kamasutra.	Fotos: Hennecke

Vor ausverkauftem Haus - trotz zahlreicher Parallelveranstaltungen - servierten die Vollblutfastnachter auch zur zehnten Auflage ihres närrischen Sitzungsreigens einen wohlgemixten Cocktail aus Tanzdarbietungen, Showeinlagen, Büttenreden und Sketchen. Und so tummelten sich unter dem Luftballonhimmel des zur Narrhalla umfunktionierten Kulturhauses zahlreiche fantasievoll ausstaffierte Narren und reihten sich Piraten und Matrosenmädchen, Rotkäppchen und Halbtote, Glitterwestenträger und Damen in superengen Pailettenkleidchen aneinander.

Den Programmreigen eröffneten die jüngsten Schlabbedabber, nahmen die Mädchen und Jungen der Nachwuchsgruppe das Narrenvolk doch mit auf eine Reise durch die Tiefen des Dschungels. Und damit die Kinder im dichten Wirrwarr des Urwaldes nicht vom rechten Wege abkommen, hatten die Trainerinnen Daniela Wagner, Nadja Bergmann und Linda Diegelmann stets ein wachsames Auge auf ihre Schützlinge. Als Bauchredner zog Ingo Lankes mit seinem Zwiegespräch zwischen Mann und Maus die Aufmerksamkeit auf sich, während Tanzmariechen Celine Kolb als Importschlager von der KG Wittgenborn mit energiegeladenen Vorführungen die Gunst der Zuschauer ertanzte. Trainiert wird sie von Daniela Wagner.

Reinhard Firnges als Krakeeler.

Als Krakeeler stieg das Aufenauer Urgestein Reinhard Firnges in die Bütt und kündigte der Fastnacht als „De aal Krakeeler“ mit losem Mundwerk und kessen Sprüchen den Krieg an. Unter anderem regte er sich über die Sitzordnung auf, schimpfte über Menschen mit Temperament wie Baldrian und meinte: „Als Pausenclown vom Fach krieg ich mit den Moderatoren Krach.“ Lachsalven am laufenden Band feuerten Susanne Lind und Claudia Weiß als die aus Funk und Fernsehen bekannten Plappermäulchen „Margot und Lisbeth“ ab, als sie über ihre Erlebnisse auf dem Weg zur Schönheitsfarm plauderten. So etwa beklagten sie Speckrollen und Fitnessstress mit Blutergussfolgen, unsportliche Blutegel und nächtliche Fressorgien am Kühlschrank und demonstrierten mit einem erotischen Stuhlsitzmarathon ihre Eheprobleme. Ohne Zugabe an Jux und Dollerei kamen die beiden Damen nicht von der Bühne. Nicht minder begeisterten Daniela Wagner und Nicole Georg, als sie die unterschiedlichen Duschgewohnheiten von Mann und Frau preisgaben.

Durch ganz verschiedene Epochen des Tanzes tingelte die Gruppe „Special Edition“ über die Bühnenbretter, die die Aufenauer Narrenwelt bedeuten. Ins Rotlichtmileu tauchten Renate Freund und Brigitte Eckert ab, als sie ungeniert aus dem erotischen Nähkästchen plauderten. Nicht mehr weg zu denken aus dem närrischen Programm sind die Aufenauer Hofsänger, sie sorgten einmal mehr für ausgelassene Stimmung im Saal. Lazarettgarde - der Name ist Programm in der Aufenauer Fastnacht. Und so bescherten die Tänzer dem Narrenvolk unter der Regie von Daniela Wagner und Linda Diegelmann tolle Darbietungen mit hervorragender Choreografie und jeder Menge Temperament unvergessliche Augenfreuden. Alle Lacher hatte Markus Karger vom Büdinger „Theater ohne doppelten Boden“ auf seiner Seite, als er in die Rolle der Trude Herr schlüpfte und mit stilvollem Outfit, Mimik und Gestik und einer dem Original täuschend ähnlichen Stimme für Aufsehen sorgte.

Den Glanzpunkt der Kostümsitzung setzte zu später Stunde das Männerballett Aufenau, begab sich das Dutzend Mannsbilder unter der Regie von Sven Prehler und Steffen Pfeiffer doch auf den schwarzen Kontinent, wo es mit waghalsigen Hebefiguren und fantastischer Choreografie nicht nur die Savannen- und Steppenwelt durcheinanderwirbelte, sondern vor allem die Damenwelt im Publikum zu Kreischanfällen hinriss.

Für musikalische Unterhaltung und Schunkelrunden sorgte die Hausband „4ever“. Als Moderatoren führten Sven Prehler und Jan Hendriks durch den Abend.

 

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